KAWAGROUP
Arbeiten an einer großflächigen Glaskonstruktion

Glas-Sonnenschutz durch Beschichtung

Licht ins Gebäude lassen und Wärmeeintrag begrenzen: Das ist das Ziel einer geeigneten Glasbeschichtung. Wir bewerten Sonnenschutz, Lichtdurchlass und Glasaufbau gemeinsam – für ein passendes Raumklimakonzept.

GlasartAufbau, Beschichtung und vorhandene Schutzschichten klären
LichtTransparenz, Farbeindruck, Blendung und Sicht berücksichtigen
ThermikTemperaturverteilung und mögliche Spannungen technisch bewerten

Sonnenschutz für Glas ist eine Systemfrage

Bei einer Glas-Sonnenschutz-Beschichtung geht es nicht nur um möglichst hohe Reflexion. Verglasung, Scheibenaufbau, Beschichtungsseite, Befestigung, Verschattung und Nutzung bestimmen gemeinsam, ob eine Lösung technisch geeignet ist.

Besonders bei Glasdächern, Oberlichten und großen Fassadenflächen kann Sonneneinstrahlung zu spürbarer Aufheizung führen. Eine geeignete Beschichtung kann ein Ansatz sein, einen Teil der einfallenden Strahlung bereits an der Oberfläche zu beeinflussen.

Was vor einer Glasbeschichtung geprüft wird

  • Glasart und Aufbau der Verglasung
  • vorhandene Funktions- oder Schutzschichten
  • Herstellerfreigaben und Gewährleistungsbedingungen
  • optische Anforderungen an Lichtdurchlass und Farbeindruck
  • thermische Beanspruchung und Risiko ungleichmäßiger Erwärmung
  • Reinigung, Wartung und mechanische Belastung

Beschichtung statt zusätzlicher Kühlung?

Außenliegender Sonnenschutz setzt vor dem Wärmeeintrag an. Bei geeigneten Glasflächen kann eine reflektierende Beschichtung daher eine passive Ergänzung zu Verschattung, Lüftung und technischer Kühlung darstellen. Ob sie als Alternative zur Klimaanlage genügt, hängt vom gesamten Gebäude- und Nutzungskonzept ab.

Keine pauschale Glasfreigabe: Glasflächen dürfen nicht allein nach Farbe oder Erscheinungsbild beurteilt werden. Vor Ausführung sind Materialverträglichkeit, thermisches Verhalten und projektspezifische Anforderungen zu prüfen.

Dokumentierte Entwicklung

Zum vorhandenen KAWA-Nachweisbestand gehört unter anderem eine Untersuchung zur thermischen Glasbeschichtung und zu Infrarot-Pigmenten. Die Aussagekraft richtet sich nach Probe, Aufbau und Prüfbedingungen des Originalberichts. Messwerte aus dem Dachmodell sind nicht auf Glasflächen übertragbar.

Zu viel Hitze unter Ihrer Glasfläche?

Wir klären gemeinsam, ob eine Beschichtung grundsätzlich infrage kommt und welche Prüfung vor einer Probefläche erforderlich ist.

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